Menschenbild des NLP an Stelle von Schuldzuweisung
Schuld: Mein jahrelanges Lieblingsthema. Ist es nicht erleichternd zu wissen, dass die eigene Mutter die Muttermilch verwehrt hat? Es ist dann auch eher sekundär, dass sie selbst fast an der Geburt gestorben wäre und das verfressene Baby von ihr ferngehalten werden musste. Es begann sie auszusaugen. Fakt bleibt: Sie hat die Muttermilch verwehrt! Linear-causal wäre es logisch, dass Nikotin, Süßigkeiten, Chips und trockener Weißwein ersetzen müssen, was verwehrt wurde. Seufz. Das waren goldene Zeiten mit "Tiefenpsychologischer Orientierung". Es war so schön, ein Opfer zu sein. Leider gibt es Fortbildungen. Schade. Bei der NLP-Fortbildung darf/kann man noch nicht mal mehr sagen: "Du machst mich wütend." Nach der neuesten Hirnforschung ist jeder Mensch selbst verantwortlich für seine Gefühle? "Ich erlebe Wut - und die mach ich mir selber", möglicherweise als berechtigte Antwort. Ich könnte auch anders antworten. Es wird behauptet, jeder hätte die Wahl über sein Erleben zu entscheiden? Ich glaube, die lügen. Immer nur NLP und systemisch Denken ist anstrengend. Zuviel Selbstverantwortung find ich abstoßend. Regressive Ehrenrunden sind durchaus kreativ und belebend und haben weiterhin einen Platz, eine Berechtigung und einen Zauber. Sehe mich parteilich für alle Seiten. Seid willkommen!
Menschenbild des NLP: Ziel-u. Lösungsorientiert, Fokus auf Kompetenzen u. Fähigkeiten, Fehler sind Rückmeldeschleifen für das Gewünschte, Erleben ist Aufmerksamkeits-Fokussierung und subjektiv, und bisweilen erscheint Erleben steuerbar , als hielte ich die Kamera in der Hand und führte Regie und dann schlafe und träume ich und ES geschieht. NLP ist eine Einladung, bewußtes und unbewußtes, willkürliches und unwillkürliches Verhalten anzuschauen, anzuhören und zu bewegen.